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Ein eigener Platz für die Fischerjugend
Beim Fischereiverein Stiftland herrscht trotz Corona kein Stillstand. Ganz im Gegenteil, der Verein ist bestrebt, sich zukunftssicher aufzustellen.
 
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Stolz präsentieren Vorsitzender André Röckl (rechts) und sein Stellvertreter Markus Schultes die Pläne für den An- und Umbau der Fischerhütte. Der Bauantrag ist mittlerweile schon bei der Stadt eingereicht.

Der Fischereiverein Stiftland hat auf dem baulichen Sektor einiges vor. Unter anderem für einen Jugendraum und eine weitere Gerätehalle will der Verein 141 000 Euro investieren. So laufen seit Ende des vergangenen Jahres die Planungen für den Um- beziehungsweise Anbau der Fischerhütte. Die Hütte wird um einen acht mal sieben Meter großen Ausbildungsraum erweitert. "Damit hat die Fischerjugend", so Vorsitzender André Röckl im Gespräch mit Oberpfalz-Medien, "einen separaten Raum für ihre Aktivitäten." Der neue Raum soll zukünftig auch für die Fischerkurse genutzt werden.

Halle für Veranstaltungsmaterial
Des Weiteren werden die Küche und die Toiletten gemäß den gesetzlichen Vorgaben erneuert und vergrößert. Das jetzige Büro wird als Lagerraum umgebaut. Der Gastraum bliebt jedoch unverändert. Parallel dazu wird auch die Gerätehalle erweitert. Der Anbau an der östlichen Seite misst fünf mal acht Meter. Der neue Hallenteil soll für sämtliches Veranstaltungsmaterial, wie Pavillons, Bartheke, Kühlschränke, Garnituren usw., genutzt werden. Auf der westlichen Hallenseite entsteht zudem eine fünf mal fünf Meter große Überdachung des Außenlagers. Die geplante Bausumme für die Fischerhütte und die Halle beträgt circa 100 000 Euro. Die Pläne für diese Baumaßnahmen wurden bereits bei der Stadt eingereicht und stehen in der nächsten Bauausschusssitzung auf der Tagesordnung. Die Pläne hat im Übrigen Architekt Klaus Weig auf ehrenamtlicher Basis angefertigt.

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Sanierung der Teichanlage
Zusätzlich ist bereits der Bau einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Gerätehalle beauftragt. Die Dachneigung und die Ausrichtung hierfür, so Röckl, seien optimal. Im Zuge dessen soll auch der komplette elektrische Hausanschluss erneuert werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 20 000 Euro. Weiter wurden bisher 25 000 Euro in die Sanierung der Teichanlage an der Fischerhütte investiert. Dies war auch nach gut 30 Jahren dringend notwendig, da die Dämme teilweise aufgrund der geringen Breite nicht mehr befahrbar waren. Der Fischereiverein hat hierfür von der Stadt Tirschenreuth in Form eines reduzierten Pachtentgelts für die nächsten zehn Jahre Unterstützung erhalten. Insgesamt, so Röckl, investiere der Fischereiverein 141 000 Euro für seine Anlage und Gebäude rund um die Fischerhütte.

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Bericht/Quelle: lion1
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